Der Comic stellt zwei Perspektiven gegenüber: die von Unterstützer:innen der Kreislaufwirtschaft, für die aus Müll auf einmal eine brauchbare Ressource wird und grünes Wachstum weiterlaufen kann – und die von Forscher:innen, die auf die Bilanzen schauen.
Deren Einwand ist einfach und unbequem: Wiederverwendung kostet selbst Energie und neue Materialien. Und Effizienzgewinne führen nur dann zu weniger Verbrauch, wenn sie auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden – sonst baut das Unternehmen eben mehrere Waschmaschinen statt einer, und unterm Strich bleibt der Ressourcenverbrauch gleich hoch.
Für den Inhalt der deutschsprachigen Fassung ist die AG Rohstoffe verantwortlich. Der Comic eignet sich für die Bildungsarbeit ab der Sekundarstufe und als Einstieg in die Debatte um Kreislaufwirtschaft und Suffizienz.
