Cover: EU Raw Material Partnerships
Menschenrechte Politik

EU Raw Material Partnerships

Die EU hat mit vierzehn Staaten strategische Rohstoffpartnerschaften geschlossen. Der Research Report prüft am Beispiel Kasachstan, Chile und Ruanda, wem sie nützen – und wo aus Partnerschaft grüner Extraktivismus wird.

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Menschenrechte Politik

„EU raw material partnerships: Mutual benefits or green extractivism?“ von Karin Küblböck, Simela Papatheophilou, Bernhard Tröster und Leonhard Ulrici ist im September 2025 als Research Report 25 der ÖFSE erschienen. Die Analyse nimmt die strategischen Rohstoffpartnerschaften der EU mit einem Fokus auf Kasachstan, Chile und Ruanda in den Blick.

Kernergebnisse

  • Die erklärten Ziele – lokale Wertschöpfung, Einhaltung von ESG-Standards, gegenseitiger Nutzen – bleiben vage und werden ohne Beteiligung der Zivilgesellschaft formuliert.
  • Wo rechtsverbindliche Abkommen wie Freihandelsverträge den politischen Spielraum der Partnerländer einschränken, gleichen die Partnerschaften das nicht aus.
  • Die Partnerschaften sollen die Lieferketten kritischer Rohstoffe widerstandsfähiger machen; ob sie den Partnerländern selbst nützen, bleibt offen.