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Kreislaufwirtschaft im Mobilitätssektor

Welche rechtlichen Hebel machen Kreislaufwirtschaft im Verkehr verbindlich? Die Analyse prüft Kreislaufwirtschaftsgesetz, Parkraummanagement und Dienstwagenprivileg auf ihre Umsetzbarkeit in Österreich.

Erscheinungsdatum

Die Analyse wurde von Gerlinde Schörghofer, LL.M., für ÖKOBÜRO – Allianz der Umweltbewegung erstellt und im Februar 2026 veröffentlicht. Sie ist Teil des Projekts „Mobilität in der 7-Tonnen-Zukunft“ der AG Rohstoffe.

Ausgangspunkt ist die Staatszielbestimmung in § 1 BVG-Nachhaltigkeit: Der Schutz der natürlichen Ressourcen im Sinne der Generationengerechtigkeit ist ein Auftrag an Gesetzgebung und Vollziehung – und muss daher bei neuen Gesetzen ebenso Berücksichtigung finden wie im Verwaltungshandeln. Bestehende Instrumente setzen dagegen primär bei Abfallmanagement und Recycling an und greifen damit zu kurz.

Geprüfte Ansatzpunkte

  • Kreislaufwirtschaftsgesetz: gesetzlich verankerte Reduktionsziele mit Sektorzielen, unter anderem für den Mobilitätssektor.
  • Ordnungsrechtliche Ebene: Parkraummanagement für ressourcenschonende Mobilität, insbesondere die Etablierung und Vermehrung von Car-Sharing-Stellplätzen.
  • Ökonomische Ebene: „Ökologisierung des Dienstwagenprivilegs“ – Abschaffung der Deckelung des Sachbezugswertes und ein steuerbegünstigtes Mobilitätsbudget als Alternative.

Zu jedem Ansatzpunkt prüft die Analyse die aktuelle Rechtslage, konkrete Änderungsvorschläge und deren rechtliche Umsetzbarkeit.